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Demonstration in Genf - Botschafter von Uganda empfängt GaynossInnen

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An einer Demonstration vor der ugandischen Botschaft in Genf machten die GaynossInnen klar: Wir akzeptieren das in Uganda geplante Gesetz nicht! Dem Botschafter von Uganda überreichten die GaynossInnen am 10. November einen Protestbrief.

An der heutigen, kurzfristig organisierten Demonstration vor der ugandischen Botschaft machten die über zwanzig Anwesenden unmissverständlich klar: Wir akzeptieren das geplante Gesetz des ugandischen Parlaments nicht. Mit diesem Gesetz soll die Todesstrafe für Homo-, Bi- und Transsexuelle eingeführt werden und die Aidsprävention wird verunmöglicht. „Dieses Gesetz widerspricht den Menschenrechten“, so Florian Vock, Vorstand der GaynossInnen, zu den Anwesenden. „Es ist ein Gesetz, geprägt von Unkenntnis und einer grausamen Hetzkampagne. So einen Rückschritt in Sachen Menschenrechten dürfen wir nicht akzeptieren“. Das zeigt auch die UnterstüzerInnen-Liste des Protestbriefes: die grossen schwulesbischen Organisationen sowie diverse National- und StänderätInnen. Der Botschafter von Uganda hat den Protestbrief in Genf persönlich entgegen genommen und damit gezeigt, dass dieser Protest sehr ernstgenommen wird.

Falls dieses Gesetz tatsächlich umgesetzt werden soll, planen die GaynossInnen, zusammen mit den schwulesbischen Organisationen weitere Aktionen.

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